- Verlag:Blitz Verlag
- Veröffentlicht:10.07.2026
- ISBN:9783689848170
- Länge: 1137 Seiten
Ronco - Die Tagebücher 01 - Ich werde gejagt Ronco ist vogelfrei. Überall hängen seine Steckbriefe. Tot oder lebendig! Aber er ist unschuldig und kämpft um sein Recht. In einem schmutzigen Hotelzimmer in New Mexico, wo er sich vor seinen gnadenlosen Verfolgern verkrochen hat, schreibt er seine Geschichte nieder die an einem heißen, blutigen Sommermorgen irgendwo in der Prärie beginnt. Ronco - Die Tagebücher 02 - Der weiße Apache Mai 1857. Apachen-Krieger setzen das Pease-River-Tal in Flammen. Das Land färbt sich rot von Blut. In diesen Tagen entscheidet sich das Schicksal des zwölfjährigen Ronco. Er wird zum Gefangenen der Mimbreños, zum weißen Apachen. Ronco - Die Tagebücher 03 - Tausend Gräber Schussdetonationen rissen mich hoch. Von Westen jagten die mexikanischen Skalpjäger heran. Die Einschläge ihrer Kugeln wirbelten rechts und links von mir Staub auf. Ich rannte auf die roten Felsen zu, hinter denen die anderen Apachen Deckung genommen hatten. Meine Haut war von der Sonne verbrannt. Wäre nicht mein blondes Haar gewesen, hätte man mich nicht von ihnen unterscheiden können. Ich war jetzt einer der Ihren. Ich hatte für sie gekämpft. Entweder überleben oder zusammen sterben. Ronco - Die Tagebücher 04 - Apachenkrieg Dumpfer Hufschlag. Das Trommeln eines monotonen Todesmarsches. Zum ersten Mal ritt ich in einem richtigen Angriff der Apachen mit. Ich stieß lautes Kriegsgeschrei aus, wie die Krieger neben mir. Ich war ein Apache. Ich kämpfte für mein Land. Für meine Freiheit. Für unsere Art zu leben. Plötzlich traf mich eine Kugel und riss mich aus dem Sattel. Ich stürzte zu Boden. Das Tagebuch eines Mannes, für den Blut, Leid und Verzweiflung zum Alltag geworden waren. Ronco - Die Tagebücher 05 - Das große Sterben Die Stimme von Cochise klang düster. "Ich habe immer Frieden gewollt. Die Leute von San Vincente aber wollen Kampf. Sie sollen ihn haben." Auf den Dächern der Adobebauten tauchten Männer mit Gewehren auf. Wir griffen ungeachtet des Kugelhagels an. Unser Kriegsgeschrei ließ die Luft erzittern. Im Kirchturm läutete die Glocke. Wir galoppierten durch die Hauptstraße. Das peitschende Stakkato der Schussdetonationen, unsere grellen Schreie und das dumpfe Hämmern der Pferdehufe wurden zu einer grauenvollen Melodie der Vernichtung und des Todes. Die Apachen kämpfen um ihr Land. Ronco reitet mit ihnen. Er erlebt eine mitleidlose Welt von Hass, Blut, Leid und Tod, in der niemand gewinnen kann.